Wie
sieht die Zukunft von Internetvideo aus?
Die Bereitstellung und
Nutzung von Video- und Audiodateien im Internet ist schon lange der Wunsch vieler
Site-Betreiber.
In den Anfangsjahren des
WWW bot das Betrachten von Videos über das Internet keine befriedigende Alternative:
Große Dateien verursachten lange Lade- und Wartezeiten, Ruckeln und Miniaturbild ließen
kein Sehvergnügen aufkommen.
Die Entwicklung der
Streaming-Media Technologie hat das grundlegend geändert. Hierbei wird die Datei bereits
während des eigentlichen Ladevorgangs abgespielt. Möglich wurde dies u.a. durch eine
Verbesserung der Kompressionstechnologie. Es genügt ein kleiner, kontinuierlicher
Datenstrom, um dem Nutzer ein halbwegs zufriedenstellendes Multimedia-Erlebnis zu bieten.
Der Begriffsbestandteil "Streaming" (engl. Strömen) verdeutlicht dies.
Folgende Entwicklungen
werden in den nächsten Jahren für ein enormes Wachstum im Bereich Videostreaming in
Deutschland sorgen:
Gegenwärtig finden
Internet-Pauschaltarife große Verbreitung. Dies wird der Nutzung von
Streaming-Media-Inhalten einen Schub geben, da der Surfer nicht mehr den im Hintergrund
tickenden Gebührenzähler spürt.
Bis 2004 rechnet der
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. mit mehr als
sieben Millionen DSL-Anschlüssen in Deutschland und mit 69 Millionen weltweit. Bisher
gibt es in Deutschland 3,2 Millionen DSL-Nutzer (Stand 5/2003), weltweit bereits 35,9
Millionen.
Anfang des Jahres 2000
hatten etwa 15 Millionen Deutsche einen Internet-Zugang. Das Wachstum ist weiterhin
rasant. In wenigen Jahren wird nahezu jeder Haushalt über einen Internet-Zugang
verfügen. Mit der wachsenden Zielgruppe steigt der Anreiz, Streaming-Media-Inhalte ins
Netz zu stellen.
Zur
Übersicht
 |
 |